Unsere geistige Nahrung erschafft unsere Realität

kleine Seele-Hand-Herz1aUnsere geistige Nahrung erschafft unsere Realität

Es wird viel von gesunder Ernährung gesprochen, mit der wir unsere physische Nahrung meinen, also unser „täglich Brot“.

Wie sieht es jedoch mit unserer geistigen Nahrung aus?
Sie kann uns sowohl Energie rauben, sodass wir uns kraft- bzw. energielos fühlen, als auch Energie zuführen, sodass wir in einem Hochgefühl am liebsten die ganze Welt umarmen wollen.
Es ist daher sehr weise, wenn wir sie überprüfen, denn sie bestimmt nicht nur die Qualität dessen, was unser „täglich Brot“ ist, sondern auch die Qualität dessen, was wir als unsere Realität erleben.

Mir war nicht immer bewusst, dass sich meine geistige Nahrung, also meine

  • Gedanken und
  • Vorstellungen

unmittelbar und langfristig auf mich und somit auf mein Leben auswirken, denn meine leid- oder freudvollen Gedanken und Vorstellungen erschaffen meine Ausstrahlung.
Das, was ich ausstrahle wird von dem empfangen, was dazu passt, denn:
„Gleich und Gleich gesellt sich gern.“

Mir war nicht immer bewusst, welch „magische“ machtvolle Werkzeuge ich in mir trage, mit denen ich sowohl das Leid- als auch Freudvolle in meinem Leben erschaffen hatte und mit denen ich mir daher ganz bewusst das erschaffen kann, was meiner Vorstellung von einem freudvollen und erfüllten Leben entspricht.

Unsere leid- oder freudvollen Gedanken und Vorstellungen, die dementsprechende Gefühle in uns erzeugen, wirken sich auf unsere Entscheidungen und Handlungen aus und somit steuert unsere geistige Nahrung unser Verhalten, was dazu führt, das wir das erleben, was wir JETZT als unsere Realität erleben.

Quantenphysiker bestätigen, dass alles im Universum Energie ist, auch unsere Gedanken und Vorstellungen.
Nahrungsergänzung bekommt daher bei unserer geistigen Nahrung eine sehr existenzielle Bedeutung, weil sie unsere Realität erschafft, denn die Energie unserer geistigen Nahrung, unserer Gedanken und Vorstellungen, hat die Eigenschaft, sich mit Energie gleicher Qualität zu ergänzen, also zu verbinden.
Wir ergänzen/verbinden uns daher mit Menschen und Situationen, deren geistige Nahrung der Qualität unserer geistigen Nahrung entspricht, sodass wir das erleben, was wir JETZT erleben, ob uns das gefällt oder nicht oder ob uns das bewusst ist oder nicht.

Wenn meine geistige Nahrung aus Gedanken und Vorstellungen der Angst, der Wut, der Trauer und des Zweifels besteht, dann erzeugt sie einen bitteren Beigeschmack in mir, sodass ich

  •  Magen-/Verdauungsprobleme bekomme, weil ich etwas erlebe, das mir auf den Magen schlägt und schwer verdaulich für mich ist;

Sie bewirkt auch:

  • Herzschmerzen oder einen Herzinfarkt, weil ich uneins mit mir und anderen bin;
  • Atemnot, weil ich mir aufgrund von Ängsten die Luft zum Atmen nehme;
  • Rücken- oder Schulterschmerzen, weil ich mich überfordere, denn ich habe mir mehr „aufgeladen“, als gut für mich ist.
  • Hautprobleme, weil ich mich in meiner Haut nicht wohlfühle.
    Ich bin unzufrieden mit mir und meinem Leben.
  • Augenentzündungen, denn bei dem was ich erlebe, sehe ich rot.
    Es tut mir weh, was ich sehe.
  • Ohrenschmerzen, denn das, was ich höre, ist schmerzlich.
    Ich will es nicht mehr hören.
  • Knieschmerzen, sodass ich mich fragen könnte:
    „Mit was zwinge ich mich auf meinem Weg in die Knie, sodass es mir schwer fällt weiterzugehen, denn es entspricht nicht dem, was mir gefällt?“
  • etc

Unser Körper sagt uns, wie bekömmlich oder unbekömmlich unsere geistige Nahrung für ihn ist.
Er kommuniziert in seiner Sprache mit uns, in Körpersprache.
Unsere leid- oder freudvollen Gedanken sind Anweisungen, die sich dementsprechend in uns und durch uns in unserem Leben verkörpern.
Unsere leid- oder freudvollen Vorstellungen bewirken, dass sich das, was wir uns einbilden, sowohl in unserem Körper, als auch in unserem täglichen Leben abbildet.

Unsere Beschwerden signalisieren uns, das es gut für uns ist innezuhalten und unsere Entscheidungen und Handlungen zu überprüfen.
Wenn wir dem, was beschwerlich für uns ist, unsere Aufmerksamkeit schenken, dann wird uns bewusst, dass es unsere geistige Nahrung ist, die uns erkranken oder gesunden lässt und was wir für uns tun können, damit wir gesunden und gesund bleiben.

Mangelt es unserer geistigen Nahrung an Selbstliebe, Selbstvertrauen und ist auch der Selbstwert gering, dann zeigt sich diese Mangelerscheinung nicht nur in unserem Körper, sondern auch in

  • unserem Job
  • unseren Finanzen
  • unserer Partnerschaft
  • unseren anderen zwischenmenschlichen Beziehungen

Manchmal sagt jemand in einer Situation, in der er sich unwohl fühlt:

  •   „Was habe ich mir nur dabei gedacht?“ oder
  •  „Ich muss erst mal auf andere Gedanken kommen, damit es mir wieder besser geht.“

Dann ist es wahr, dass wir uns aufgrund unserer Gedanken schlecht oder gut fühlen?
Ich kann diese Frage mit einem JA beantworten, denn ich fragte mich:
„Wie wäre es, wenn du diese nervigen Gedanken jetzt nicht hättest?“
Meine Antwort war sofort:
„Dann würde es mir bestens gehen.“

Ich schrieb mir zu all meinen Lebensthemen (Job, Finanzen, Gesundheit, Partnerschaft, andere zwischenmenschliche Beziehungen) meine Gedanken und Vorstellungen auf und stellte verblüfft fest, dass sie genau zu dem Freud- oder Leidvollen passen, was ich jetzt erlebe.
Ich probierte noch etwas:
Wenn es mir schlecht ging, versuchte ich an etwas zu denken, das mir gefällt, sodass ich mich mit freud-/liebevollen Gedanken und Vorstellungen nährte, was zur Folge hatte, dass ich mich dadurch zunehmend besser fühlte.
Als es mir gut ging dachte ich bewusst an etwas, dass mir nicht gefiel und bemerkte eine sofortige Veränderung meines Gefühls, dass mir Unwohlsein signalisierte.

Die Erkenntnis, dass es meine Gedanken und meine dazu passenden Vorstellungen sind, die ein Unbehagen oder ein Wohlgefühl in mir erzeugen und, dass ich mich jederzeit für Gedanken und Vorstellungen entscheiden kann, mit denen ich mich gut fühle, entlockte mir ein verblüfftes. „WOW“

Obwohl mir die „Suppe“, die ich mir aufgrund meiner leidvollen Gedanken und Vorstellungen „eingebrockt“ hatte, nicht schmeckte, hinterfragte ich lange Zeit nicht ihre Rezeptur.
Mir war nicht bewusst, dass das Rezept meiner Suppe verändert werden kann und zwar durch mich, durch meine freudvollen Gedanken und Vorstellungen, sodass es ein wundervolles Geschmackserlebnis für mich ist, weil ich am besten weiß, was meinem Geschmack entspricht.

Als mir jedoch bewusst wurde, dass ich mich nur dann besser fühle, wenn ich meine geistige Nahrung von schwerer Kost auf leichte umstelle, nämlich meine leidvollen Gedanken und Vorstellungen auf freudevolle, da entschied ich mich dafür, das Rezept meiner „eingebrockten Suppe“ zu verändern, damit sie mir ab jetzt wunderbar schmeckt und somit meinem Wohlbefinden dient.

Anfänglich fiel es mir schwer, meinen ängstlichen, wütenden, traurigen oder zweifelnden Gedanken und Vorstellungen zu ent-sagen, damit sie in meinem Leben nicht mehr das Sagen haben und mir demzufolge nicht mehr schwer im Magen liegen.
Ich war sehr geübt darin, mich mit meinen leidvollen Gedanken und Vorstellungen zu nähren und hatte mich an ihren bitteren Beigeschmack gewöhnt.
Aufgrund meiner Erziehung, meiner Beobachtungen und Erfahrungen hatte ich es mir angewöhnt, mich auf eine bestimmte Art und Weise geistig zu nähren, was zwar nicht immer bekömmlich für mich war, dennoch tat ich es, weil ich glaubte, dass es meine Bestimmung ist, es so zu tun, wie ich es tat, auch dann, wenn es mir nicht „schmeckte“.
Die geistige Nahrung, mit der mich nahe Bezugspersonen genährt hatten, war die Nahrung, mit der auch sie einst genährt wurden und die nun auch mir in „Fleisch und Blut“ übergegangen war.
Sie wussten es nicht besser und taten daher das, von dem sie meinten, dass es das Beste für mich ist.

Mit Geduld und Selbstliebe, konnte ich jedoch Schritt für Schritt in meinem „Tempo“ eine geistige Nahrung entwickeln, die mir gut tut, die förderlich für mich ist.
Ich lebe damit auch anderen vor, dass es möglich ist, die Rezeptur unserer „eingebrockten Suppe“ so zu verändern, dass wir sie gern auslöffeln, weil sie mit Selbst- und Nächstenliebe und Mitgefühl zubereitet wurde und den Geschmack von Lebensfreude hat.
Als ich meine ungesunde geistige Nahrung auf eine gesunde umstellte, indem ich mich immer mehr mit liebevollen Gedanken und Vorstellungen nährte, führte dies zu einem Wohlgefühl in mir, dass sich sehr heilsam auf mich und somit auf mein Leben auswirkt.

  • Ich mache Freudensprünge.
  • Ich mache Höhenflüge.
  • Ich fühle mich beschwingt.
  • Ich fühle mich stark, wie ein Baum.
  • Ich fühle mich vom Leben getragen.
  • Ich weine Freudentränen.
  • Ich nehme mich liebevoll in den Arm.
  • Ich lass mich und andere sein, wie sie sind.
  • Ich vergebe mir und anderen.
  • Ich liebe mein Leben.
  • Meine Seele tanzt.

Da wir einzigartig sind, hat jeder von uns seine einzigartige geistige Nahrung, die in ihm ein Wohlgefühl erzeugt.
Wenn wir liebevoll mit uns umgehen, dann wirkt sich dies immer sehr bekömmlich auf uns und somit auf unser Leben aus, denn wir bekommen das, was zu unserer liebevollen geistigen Nahrung passt und daher unseren Geschmack trifft.
Wenn wir auf eine gesunde geistige Nahrung achten, indem wir uns von unserem geistigen Ballast befreien, also das loslassen, was uns nicht gut tut und mit unseren Gedanken und Vorstellungen bei dem sind, was uns gefällt, leben wir die Leichtigkeit des Seins.
Es ist unser natürlicher SEINS-Zustand.

Ich bin mir sehr dankbar, dass ich es mir gestattet habe, meine leidvolle geistige Nahrung auf eine liebe- und freudvolle umzustellen, denn dies bewirkt Wohlergehen in all meinen Lebensbereichen.

Falls es dennoch vorkommt, dass mal etwas einen bitteren Beigeschmack in mir erzeugt, lasse ich den Balsam meiner liebevollen Gedanken und Vorstellungen darauf einwirken, sodass es sich in Wohlgefallen auflöst, denn mir ist bewusst geworden, welch machtvolle Werkzeuge  für ein selbstbestimmtes und freudvolles Leben ich in mir trage und wie ich sie zu meinem Wohl und dem Wohle anderer nutzen kann.

Auf dem Weg der Erziehung wurde vielen von uns beim Essen gesagt:
„Iss, damit du groß und stark wirst.“

Hinsichtlich unserer geistigen Nahrung ist zu sagen:
„Pflege einen guten Umgang mit Dir, indem Du Dich mit liebevollen, achtsamen, freundlichen und mitfühlenden Gedanken und Vorstellungen nährst, damit Du Deine wahre Größe und Stärke leben kannst, denn Du bist bereits ein großartiges und kraftvolles Wesen, das alles erreichen kann, was es erreichen will.
Es bedarf lediglich Deiner liebevollen Gedanken und Vorstellungen mit denen Du den Samen in Dir nährst, der Deine wahre Größe, Deine wundervolle Einzigartigkeit zum Ausdruck bringt.
Da wir einzigartig sind, können wir uns nicht miteinander vergleichen.
Wir können uns jedoch zum Wohle aller ergänzen.“

Ich wünsche Dir, dass Deine geistige Nahrung die ist, die aus Deinem Herzen kommt, sodass durch die Essenz der Liebe Dein einzigartiger Samen aufblüht, dessen wundervollen Früchte deinem Wohl und somit dem Wohle aller dienen.
Meine Seele erfreut sich an Deinem Freudentanz, Deinen Höhenflügen, Deiner Leichtigkeit des SEINS, mit der Du wiederum anderen vorlebst, was möglich ist.
Es ist schön, dass es Dich gibt.