Botschaft 27

Botschaft 27

Um inneren Frieden zu finden, ist Vergebung mit uns und anderen unumgänglich.
Manchmal sagt jemand: „Ich kann diesem Menschen nicht vergeben, denn das hieße ja, dass es für mich OK ist, wie er sich verhalten hat.“
Oder jemand sagt: „Ich kann mir nicht vergeben, was ich getan habe.“
Vergebung bedeutet für mich nicht, dass ich das Verhalten eines anderen Menschen oder mein Verhalten gut finde.
Da wir alle Lernende sind, darf ich einen anderen Menschen auf sein negatives Verhalten hinweisen bzw. mir bewusst machen, dass mein Verhalten nicht in Ordnung war, jedoch nicht als Verurteilung, sondern im Sinne einer hilfreichen Erkenntnis.
Aufgrund dieser Erkenntnis können wir uns dafür entscheiden, es anders zu machen, als bisher.
Vergebung bedeutet für mich, dass es in erster Linie, um die friedliche Stimmung in meinem Seelenhaus geht, denn sie wirkt sich auf mein Verhalten und somit auf mein Wohlbefinden aus.
Indem ich vergebe, befreie ich mich selbst aus dem Gefängnis meiner leidvollen Emotionen, denn ich war die Gefangene meiner eigenen Unversöhnlichkeit, der ich in meinem Seelenhaus, das Sagen erteilt habe.

Indem ich meiner Unversöhnlichkeit das Sagen entziehe, bin ich frei.
Der sinnbildliche „Unversöhnlichkeits-Stein“, den wir uns selbst in den Weg gelegt haben, fällt hierbei von unserem Herzen und gibt in unserem Seelenhaus dem Raum, was zu unserer Lebensfreude beiträgt.
Wir geben damit der Liebe Raum, unserer Selbstliebe, mit der wir die Lebensqualität in unserem Seelenhaus erhöhen, die sich auch dementsprechend im Außen als unsere Realität in Form von liebevollen Menschen und liebevollen Situationen abbildet.