Botschaft 34

Botschaft 34

Es gibt Menschen, die immer wieder versuchen, ihre Meinung in den Seelenhäusern anderer als Hausordnung einzuführen, weil sie die Meinungen anderer nicht akzeptieren, indem sie z.B. sagen: „Ich erwarte von Dir,…“, „Du sollst nicht…“, „Du musst endlich…“, „Hör auf…“, „Lass das“ oder „Wenn du nicht machst, was ich dir sage,…“
Ob wir selbst in unserem Seelenhaus das Sagen haben oder andere, hängt davon ab, ob wir zu uns stehen oder nicht, das heißt, ob wir aus unserem Herzen leben oder unser Herz verraten.
Es gibt auch Menschen, die sich für andere Seelenhäuser aufopfern, indem sie das unterdrücken, was ihr Herz gern leben will und stattdessen das leben, was andere von ihnen erwarten, weil sie z.B. Angst vor Ablehnung und Liebesentzug haben oder gebraucht werden wollen, um Anerkennung zu bekommen.
Wenn wir anderen das Sagen in unserem Seelenhaus überlassen oder uns für die Seelenhäuser anderer aufopfern, dann haben wir unser Seelenhaus verlassen, an dem ein Schild mit der Aufschrift „bin nicht da“ hängt. Das heißt, wie haben uns selbst verlassen.
Indem wir zu uns stehen, zu dem, was unser Herz will und andere so sein lassen, wie sie sind, leben wir Selbst- und Nächstenliebe in unserem Seelenhaus.
Indem wir andere so behandeln, wie auch wir behandelt werden wollen, wird das aus unserem Leben verschwinden, was nicht der fried- und liebevollen Einstellung in unserem Seelenhaus entspricht.
Möge ein jeder den Mut haben, zu sich zu stehen und der Sichtweise seines Herzens zu folgen, denn es dient seiner Lebensfreude, die sich auch immer auf Alles-was-ist auswirkt.