Du bist der Schöpfer deiner Realität

Du bist der Schöpfer deiner Realität

Liebestuhl-Herz-aDeinen Gedanken und Vorstellungen wohnt eine Kraft inne, mit der Du schon immer der Schöpfer Deiner Realität bist.
Alles in diesem Universum ist Energie und miteinander verbunden.
Die Energie ist Informationsträger und wandelt sich ständig.
Auch Deine Gedanken und Vorstellungen sind Energie, die Deiner Aufmerksamkeit folgt.
Je mehr Aufmerksamkeit Du einem Thema mit Deinen sorgen- oder freudvollen Gedanken und Vorstellungen widmest, kumuliert sich dazu auch die dementsprechende Energie.

Energie gleicher Qualität verbindet sich miteinander und manifestiert sich in Deinem  Leben, also Deiner täglichen Realität, in Form von Menschen, Situationen und Ereignissen, ob Dir dies gefällt oder nicht oder ob Dir dies bewusst ist oder nicht.

Das, was Du täglich erlebst, ist eine Widerspiegelung Deiner inneren Einstellung, zu der sich das dazu Passende in Deinem Leben einstellt.

Mit unseren Gedanken schreiben wir unsere Lebens-Geschichte und mit unseren Vorstellungen drehen wir dazu in unserem „Kopfkino“ den Film, den wir als unsere Realität, als unseren Lebensfilm wahrnehmen.
Zu allem, was wir erschaffen, haben wir zuvor die dementsprechenden Gedanken und Vorstellungen.
Daraus ergibt sich unser Handeln, sodass etwas erfolgt.
Wir haben daher immer Erfolg.
Die Frage ist: “Gefällt mir das, was erfolgt ist und wenn nicht, was will ich stattdessen und wie kann ich es anders machen?”

Größtenteils sind es unsere unbewussten begrenzenden Denkgewohnheiten und Prägungen, entstanden durch unser Beobachten, unsere Erfahrung und Erziehung, die sich kontraproduktiv auf unsere jetzigen Gedanken, Entscheidungen, Handlungen und Vorstellungen auswirken.
Unser Unterbewusstsein ist wie eine große Bibliothek, in der alles steht, was wir erlebt haben.
Es beurteilt nichts und hält all unsere Gedanken, was wir uns vorstellen und wovon wir überzeugt sind, für wahr, um es dann in unserem Leben Realität werden zu lassen.
Unser Unterbewusstsein ist sehr machtvoll, denn es ist Teil einer unendlichen Weisheit, die auch als „Höheres Selbst“ oder „universeller Geist“ bezeichnet wird.

Am besten lässt sich die Wirkungsweise unseres Bewusstseins, mit dem wir unsere bewussten Entscheidungen treffen und Unterbewusstseins, das auf unser gewohnheitsmäßiges Denken und unsere Vorstellungen reagiert, am Beispiel einer Metapher nachvollziehen.

Ich lade Dich daher zu einer imaginären Schiffsreise mit einem Kapitän und einer Mannschaft unter Bord ein, die seine Befehle ausführt.

Der Kapitän stellt unser Bewusstsein dar, denn er entscheidet, was gemacht wird.
Das Schiff versinnbildlicht unseren Körper und die Mannschaft unter Bord unser  Unterbewusstsein.
Die Mannschaft unter Bord beurteilt die Befehle Ihres Kapitäns nicht, sie nimmt sie als wahr an und macht sich sofort an die Arbeit, um sie ganz im Sinne seiner freud- oder leidvollen Gedanken und Vorstellungen umzusetzen.
Umso stärker die Gefühle des Kapitäns sind, umso kraftvoller setzt die Mannschaft seine Befehle um, mit denen sie seine Realität erschafft.

Der Kapitän kann aus einem Meer von Möglichkeiten schöpfen, um seine Ziele zu erreichen.
Er kann sowohl im Trüben fischen und keine Möglichkeiten für sich sehen, als auch im Klaren und etwas erkennen, das ihm bei seiner Fahrt sehr nützlich ist und ihn sein Ziel erreichen lässt.
Gehen wir nun davon aus, dass der Kapitän ein Ziel hat und sich sehr auf seine Fahrt freut.
Der Kapitän fährt also los und gibt voller Selbstvertrauen und in freudiger Erwartung seine Befehle, um zur „blaue Lagune“ zu kommen.
Er sagt mit großer Freude und Überzeugung: „Ich schaffe es, zur blauen Lagune zu kommen, denn ich habe immer gute Ideen, mit denen es mir möglich ist, meine Ziele zu erreichen.“
Die Mannschaft unter Bord fängt sofort an, seine Befehle umzusetzen und bringt ihn mit guten Ideen zielsicher zu seiner „blauen Lagune“.

Ist der Kapitän jedoch zweifelnd und ängstlich, erlebt er etwas anderes auf seiner Fahrt.
Er befindet sich bereits auf hoher See, als er plötzlich daran zweifelt, sein Ziel zu erreichen, denn er denkt an eine ähnliche Situation, die ihm in angstvoller Erinnerung ist.
Gewohnheitsgemäß stellt er sich nun im Ausschlussverfahren das vor, was er nicht will, denn das fällt ihm leicht.
Er sagt daher angstvoll: „Ich will nicht in einen Sturm kommen.“
Die Frage ist hierbei: „Was will er stattdessen?“
Die Antwort bleibt offen, so dass sich die Mannschaft unter Bord an seinem angstvollen Gefühl orientiert, das sehr dominant und somit auch wegweisend ist und dem Befehl, der etwas aussagt, denn mit „nicht“ kann sie nichts anfangen.
Sein Befehl heißt daher:
„Ich will in einen Sturm kommen.“
Sogleich macht sich die Mannschaft an die Arbeit und bringt ihn in stürmische Gefilde, was seine angstvolle Überzeugung, in einen Sturm zu kommen

bestätigt, sodass sie zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung wird.
Seine Zweifel wachsen und er denkt:  „Das Schiff wird untergehen.“
Dabei stellt er sich vor, was passieren könnte, sodass auch seine Angst immer größer wird.
Die Mannschaft unter Bord hat seinen Befehl wie immer gehört und bringt das Schiff weiter in die stürmische See und zum Wanken, denn der Kapitän will untergehen.
Aufgrund der steigenden Angst des Kapitäns setzt die Mannschaft seine Befehle immer energiegeladener um.
Der Kapitän tobt nun auch noch vor Wut und Verzweiflung und um ihn herum tobt die See, denn seine Selbstbeschimpfungen: „Ich schaffe es nicht. Alle werden wieder sagen, dass ich nichts richtig kann. Ich werde sterben.“ hat auch seine Mannschaft gehört, die alles in Bewegung setzt, auch diese Befehle auszuführen.
Zu seinen angstvollen und wütenden Gedanken und Vorstellungen passt auch der Hai, der hungrig sein Schiff umkreist und fette Beute wittert.
In seiner größten Not ruft der Kapitän: „Lieber Gott, bitte hilf mir. Ich will leben. Bring mich in ruhige Gewässer und an Land.“
In tiefem Vertrauen lässt er von seiner Angst und Verzweiflung los und seine inneren Stürme kommen zu Ruhe.
Er wird auch diesmal gehört, denn die See beruhigt sich, was für ihn wie ein Wunder ist.
Mit großer Dankbarkeit sieht er auf das Meer und sagt:
„Gott sei Dank. In einem Meer von Möglichkeiten, wähle ich jetzt die, mein Ziel zu erreichen.“
Aufgrund dieser inneren Einstellung, zu der sich auch das Dementsprechende auf seiner Fahrt einstellt, richtet er sich neu aus und nimmt wieder Kurs auf sein Ziel.
Als er jetzt nach vorn sieht, ruft er hocherfreut:
„Land in Sicht. Ich sehe die blaue Lagune.“
Aufgrund seiner Kursänderung, bei der sich seine Realität verändert hat, ist auch der Hai verschwunden, der nicht mehr zu seinem fröhlichen Stimmungsbild passt.
Stattdessen taucht ein Delphin auf, der ihn mit freudigen Sprüngen ein Stück begleitet.
Auch das Herz des Kapitäns hüpft vor Freude und ihm wird in diesem Moment etwas bewusst, nämlich, dass er Schöpferkraft besitzt und es seine Zweifel, seine Angst  bzw. sein Vertrauen und sein Mut ist, an dem sich seine Mannschaft orientiert, um das zu erschaffen, was zu seiner Realität wird.

Als der Kapitän in seiner „blauen Lagune“ ankommt, ist er tief berührt von ihrer Schönheit und dem was er mit all seinen Sinnen noch wahrnimmt und er sagt:
„Das Leben kann so schön sein. Ich wähle jetzt die Möglichkeit, allzeit gute Fahrt mit wundervollen Aussichten zu haben.“ und seine Mannschaft hört auch diesen Befehl.

Auch Ihre Mannschaft hört Ihnen jetzt zu und setzt jeden Befehl von Ihnen um, den Sie ihr mit Ihren Gedanken und Vorstellungen erteilen.
In jedem Moment Deines Lebens kannst Du die Möglichkeit wählen, mit der Du Kurs auf Deine „blaue Lagune“ nimmst, die wie Du, einzigartig ist.
Du bist der Kapitän und somit der Schöpfer Deiner Realität auf einem Meer von Möglichkeiten.